Vernetzt denken. Nachhaltig handeln. Zukunft sichern.
Gesundheit in Delmenhorst stärken
Gesundheit als klare Priorität
Gesundheit ist eine der wichtigsten Grundlagen für Lebensqualität – für Familien, für ältere Menschen, für Kinder und für alle, die in Delmenhorst arbeiten und leben. Deshalb habe ich das Thema von Beginn an strategisch angepackt: nicht isoliert, sondern vernetzt, langfristig und gemeinsam mit starken Partnern. Denn gute Gesundheitsversorgung entsteht nicht zufällig – sie ist das Ergebnis von Kooperation, Planung und klarer politischer Prioritätensetzung.
Neubau des Delme-Klinikums auf gutem Weg
Das größte Bauprojekt in unserer Stadt, der Neubau des Delme Klinikums Delmenhorst (DKD) an der Wildeshauser Straße, konnten wir erfolgreich und im Zeit- und Kostenplan voranbringen. Von den geplanten Kosten in Höhe von insgesamt ca. 210 Mio. € trägt die Stadt einen Eigenanteil von über 30 Mio. € - ein deutliches Signal für die bestmögliche Gesundheitsversorgung für PatientInnen aus Delmenhorst und dem Umland und unser Beitrag zum Entstehen des modernsten Klinikbaus der Region bei uns in Delmenhorst.
Delmenhorst ist Teil des Gesunde Städte-Netzwerks
Mit dem Beitritt zum Gesunde Städte-Netzwerk haben wir ein klares Signal gesetzt:
Gesundheitspolitik gehört in die Mitte der Stadtentwicklung.
Das Netzwerk unterstützt Kommunen dabei, Gesundheitsförderung systematisch mitzudenken – in Bildung, Stadtplanung, Prävention und sozialer Infrastruktur. Delmenhorst bringt sich hier aktiv ein und profitiert vom Austausch mit anderen engagierten Städten bundesweit.
Delmenhorst bleibt Vorreiter als „Safe Community“
Erneute Auszeichnung von der WHO
Delmenhorst ist erneut von der World Health Organization als „Safe Community“ ausgezeichnet worden – und bleibt damit die einzige Stadt in Deutschland, die dieses internationale Prädikat trägt.
Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Arbeit: Prävention, Zusammenarbeit und langfristiges Denken stehen hier im Mittelpunkt. Sicherheit bedeutet dabei mehr als Schutz vor Gefahren – es geht um Lebensqualität, um Vertrauen und um ein starkes Miteinander in unserer Stadt.
Prävention mit System und Verantwortung
In meiner Amtszeit ist es gelungen, diese besondere Auszeichnung erneut zu sichern. Grundlage dafür ist eine klare Strategie: Verletzungen durch Unfälle und Gewalt aktiv zu verhindern – und zwar für alle Menschen, in jeder Lebensphase.
Dazu arbeiten viele Akteure eng zusammen – aus Verwaltung, Gesundheitswesen, Bildung und sozialen Einrichtungen. Dieses Netzwerk sorgt dafür, dass Prävention nicht nur ein Konzept bleibt, sondern im Alltag wirkt.
Starke Netzwerke für eine sichere Stadt
Ein zentraler Baustein ist der „Runde Tisch für Unfallprävention“, getragen vom Kommunalen Präventionsrat und dem Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung. Hier werden Maßnahmen gebündelt, weiterentwickelt und kontinuierlich überprüft.
Diese enge Zusammenarbeit ist entscheidend dafür, dass Delmenhorst die hohen Anforderungen des internationalen Programms erfüllt – von der Datenauswertung über gezielte Programme bis hin zur Einbindung besonders gefährdeter Gruppen wie Kinder oder ältere Menschen.
Gesundheitsversorgung gemeinsam weiterentwickeln
Hausärzte-Versorgung sichern – gemeinsam mit dem DKD
Eine stabile hausärztliche Versorgung ist essenziell – gerade mit Blick auf den demografischen Wandel.
Deshalb hat das DKD ein Weiterbildungskonzept und Mentorenprogramm gemeinsam mit den niedergelassenen Hausärzten auf den Weg gebracht. Ziel ist es, junge Ärztinnen und Ärzte frühzeitig für Delmenhorst zu gewinnen, Ausbildungswege zu stärken und langfristige Perspektiven vor Ort zu schaffen.
Hier geht es nicht nur um heutige Bedarfe – sondern um die medizinische Versorgung von morgen.
Aktiv im Landesnetzwerk der Gesundheitsregionen Niedersachsen
Delmenhorst ist Teil des Landesnetzwerks der Gesundheitsregionen Niedersachsen – und gehört dank der intensiven Zusammenarbeit mit dem Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung (DIG) inzwischen zu den aktivsten Gesundheitsregionen im Land.
Gemeinsam entwickeln wir Projekte, fördern Prävention, stärken Kooperationen zwischen medizinischen Einrichtungen, sozialen Trägern und Verwaltung – und setzen Impulse, die über Einzelmaßnahmen hinausgehen.